Bettina Alberti hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Sommergedichte zum Mitmachen

Summertime …
Sommergedichte digital zum Mitmachen
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Eingesandte Gedichte
Zeitengehen
Sommer Draußen sein Planschbecken und Spritzpistole Nach Hause bei Abenddämmerung Freiheit Sommer Lichtlange Tage Locker und leicht Üppiges Grünen und Blühen Lebenslust Sommer Glühende Sonne Kein Lüftchen geht Gefangen in lähmender Temperatur Klimawandel
— R. Christoph
Der Sommer ist da
Die Hitze brüllt, es ist so affig heiß. Na dreißig Grad ? - Wer weiß. Der Landwirt hat die Wiese streng gegüllt. Es riecht nicht fein. Die feiste Luft, drückt schwer, selbst kleine Tiere leiden unter dieser sehr. Soeben 'räumt der Grünfrosch eine Fehlgeburt schon ein Man greift zum Glas, fast überläufig abgefüllt, Nur spärlich ist die Haut verhüllt, man pfeift auf Sitte, Anstand, selbst auf rechtes Maß. Die Hitze lähmt, schon fällt das Denken aus und Nonsens kommt da allenfalls noch raus. Doch niemand im geringsten sich dafür denn schämt. Wer spürt es nicht, der Sommer, er ist wirklich da, der Herbst noch fern, gleichsam unnah. Dem Sommerstart drum angepasst dies' Grillgedicht.
— Albrecht Thomas
Plan B
Nach Abschluss der grossen Ferien - Wohnung erklärte der promovierte Architekt und Innendesigner alle Möbel für verrückt… (zu mindest erst mal . . . und rein professorisch)
— LoLuSch
Sommerfuge
Körper schlängeln im Gewässer, andere halten einander umschlungen auf Stoff Der Sommer, seine Körper: gleiches Schema blasser Schemen — die Netzhaut, scharfgewetzt beschlägt Im Schleierschwund die Kontur der Haut salztaubenetzt Gischtgewebe und glänzende Schlieren Stoff umschlängelt Körper kaum es schmiegt sich Schaum und schamumsäumt ein alter Schorf am Netz aus glatter Haut, ein Sommerspiel der Anderen, ich bin Kontrast, ganz Schallsubstanz — die Schlinge abseits des Netzes Ich bin nicht aus zu halten
— Julian Etzen
Der Sandalismus.
Im Winter wird er förmlich mit Füßen getreten - dagegen öffnen sich ihm im Sommer Tür und Tor…
— LoLuSch
sommer durchlocht
der sommer, hauptsächlich besteht er aus loch, nur manchmal passiert es ja doch, dass etwas tatsächlich passiert, er einfach das loch kassiert für eine äußerst aufregende meldung. zum beispiel: Donald bringt sich zur geltung, indem er sehr glaubhaft beweist, die erde wär bald schon vereist wenn wir nicht mehr fossiles verbrennten was wir als kohle, gas und öl so kennten. die leute sollten mal eher drauf bauen, mehr ihm als seiner gegnerschaft trauen, die da immer was andres sagte, ihm glatt zu widersprechen wagte. Zudem ließ sich mit brennstoffen ganz toll dealen, mit neuen energien den A... bloß verkühlen.
— Albrecht Thomas
Sommer im Polargebiet
Ein Eisbär wünscht sich im Schneesturmtal: „Den Sommer erleben, ein einziges Mal!“ Kaum hat er das zu Ende gedacht, weh’n laue Lüfte, milde und sacht. Da wird es grün, da blüht geschwind eine Blumenwiese im Sommerwind. „Nein, wie ist das wunderschön!“ Der Eisbär hat sowas noch nie gesehn. Nahbei in einem gluckernden Moor quakt Sommerlieder der Frösche Chor, und über ihnen, die Schmetterlinge, sind flatterhaft und guter Dinge. Der Maulwurf wühlt nach Herzenslust und fühlt den Sommer in seiner Brust. Es jodeln alle molligen Robben: „Dies Sommerwetter ist nicht zu toppen!“ Auf einmal vermissen die silbernen Fische im piewarmen Wasser die übliche Frische, und Pinguine, in lauwarmen Pfützen, fangen unglaublich an zu schwitzen. Der Eisbär, zwischen zwei Hitzewogen: „Ich bin ja viel zu dick angezogen!“ Bald rufen Pinguin, Robbe und Wal: „Wie war es schön kühl im Schneesturmtal!“
— Ute Rohloff
Madeleine Weishaupt hat ein Sommergedicht mit dem Titel „geometriebuch“ als Faksimile eingesandt, das Sie hier finden.
Sünn schient
Sünn schient, warmet Licht. Vör de Döör sitten un geneten. Tofreden ween.
— Irmi Dreiskämper
stintenwerder
die mücken fliegen hoofdje picken aus waldgrasnestern aufgestiegen im sinkend licht scheint’s ihr vergnügen und wir, mit antisaft bestrichen durchschreiten freier deren schwärme sie stürzen ran mit sirrgelärme doch keine landet, alle kehren in scharfer wendung fort ins leere und hinterm baumsaum lockt der see
— Leonhard Ehlen
Barbara Schleth hat 3 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Helene Kremer hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
meine zeit
meine zeit ist heute meine zeit ist jetzt wozu soll ich warten die segel sind gesetzt sie führen in die freiheit heute, jetzt und hier nur ich selbst entscheide ich vertraue mir ich nehm nur leichtes mit an bord das schwere bleibt zurück verspüre stille Freude am horizont das glück alles ist jetzt offen der sommer liegt vor mir meine zeit ist heute jetzt und hier
— TW
sommertag in thy
licht zeigt was der wind vermag in der heide, sommertags beugsam wedeln alle wesen blumen, gräser, ginsterbesen kräuter gehn verhalten wilde rose schwenkt weit aus grüßt mit hagebuttapplaus jedes übt den widerstand gegen beugung letzter hand
— Leonhard Ehlen
Sommertiet
Sünnschien warmt Lünken larmt Heven blau Wind man lau Wischen gröön Hunn’nblomen blöhn Wiet un siet Sommertiet
— Christl Twenhöfel
Urlaubspostkarte
Mein Liebster, überall hier ist Sand. Am Strand und im Zelt, in meinem Haar. In der Kette vom Fahrrad. Ich wünschte, dass ich Dich bei mir hätte und das Mückenspray auch. Aber schön ist´s am Meer. Ich bin schon braun, sogar am Bauch. Mach`s gut! Und klar doch: Ich liebe Dich auch!
— Ulrike Loos
Mittsommermorgen
In meinen schlaftrunkenen träumen treffe ich dich an der schwelle des mittsommermorgens wir tanzen unter buchengrünem himmel in barfüßigem moos sommerblau flüstert sich der tag aus dem see verwebt den gesang von frische ins gefieder zweier schwarzer amseln aus ihren scharfen schnäbeln wachsen eistropfen wir laben unsere heißen münder und gurgeln eisphantasien mit denen wir unsere laken kühlen
— Angelika Knaak
Ach, Sommer…
du chlorblaugefliesster Jugendtraum der damals ewig zu währen schien zwischen Capri und Himbi Pommes und -körperduftdurchzogen. Mit deinen unschuldigen so-um- die-fünfundzwanzig umschmeicheltest du einst meine Haut und die begehrenswerte der anderen. Unschuldig, damals, warst du ein Versprechen auf leichtes, einfaches Leben emporgetragen vom Flirren der Hitze. Hinter dir gelassen hast du deine Unschuld übertreibst, was ich so an dir schätzte verwandelst Muße in Angst, Sorge und Zweifel wo einst Sonnenstrahlen trafen, will du heute strafen ? Ach Sommer, du hattest uns wärmend umarmt sanfttemperiert umgarnt freihändig singend das Zirpen übertönend am Nektar des Lebens kosten lassen. Damals. Ach, Sommer !
— Reiner Freund
Susanne Beck hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Wolfram Eckloff hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Ü 40
Die Hitze zieht uns die Schuhe aus, lange Hosen, Hemden und Socken. Aus der Haut (nicht fahren), doch auch noch hinaus, dann sind wir, trotz Schwüle, trocken. Wir sehnen uns ein Schwimmbad herbei, das Meer, ein Eis, den See ... und nähmen, bekommen wir all das nicht, zur Not vielleicht auch Schnee.
— Andreas Noga (außer Konkurrenz)
Andrea Schatz hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Margitta Heinemann hat 3 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Am Strand
Füße im Sand Welle rollt heran Rauschen umfängt Nur Wasser und Wind Über dir blau Düne sandgrau Sonne im Spiegel zum Horizont Wärme umfängt Liegen gedrängt Gedanken ersteh’n Zeit zu geh’n
— Ulrich Wolf
LOLUSCH hat einen Prosa-Text (außer Konkurrenz) eingesandt, die Sie hier finden.
Wellen wogen
Wind weht von der See aufs Land Wellen wogen vom Meer zum Strand Immer stärker springt die Gischt Steigt noch höher, Turm erlischt Leuchtturm erloschen, zu hoch die See Wellen wogen, kein Strand, nur Meer
— Ulrich Wolf
WENN WIR LEBEN
Wenn wir leben, springt im Sommer ein Fisch aus dem Wasser und wieder hinein. Vielleicht nur aus Freude – doch was heißt im Sommer schon »nur«?
— Andreas Noga (außer Konkurrenz)
Ruth Rousselange hat 3 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Georges de Brouillard hat 2 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Erdbeerminze
Ein kleines Pflänzlein hier am Ort weckt Assoziationen da und dort Von kühlem Eis und holdem Kuss von Erdbeerminzlimonade welch ein Genuss! Von fröhlicher Geselligkeit mit Sonnenhut und Sommerkleid Mit Gespräch und überschwänglichen Gedanken mit ruhigen Momenten und Kraft tanken
— Elisabeth Oltzen
Am Ende eines Sommers
Ich gebe zu: Da fehlte mir die Kraft, Die letzte Leidenschaft. Und was geschah, Geschah Ganz ohne meinen Willen. Das Unabänderliche, Des Lehrers schärfste Waffe, Entzaubert nun die Sinnlichkeit Und alles,was ich war. Und trotzdem Zuckt das Tanzbein noch. Und dennoch Spiel ich mit Gedanken, Die Lichtgeburten gleichen.
— Andreas Oltzen
Warten
Ich warte auf den Sommer obwohl er mich bereits umzingelt seine Hitze träge dahinfließt während tausend Ideenflausen darauf warten aus meinem Kokon der Reglosigkeit auszubrechen Die meinen inneren Sommer bereits beleben ich weiß Bescheid es gäbe so viele Dinge umzusetzen in diesem Sommer der hoffentlich einen langen Atem hat um mich aus meiner Lähmung ins Tun zu bringen während ich weiß es wird derselbe Sommer sein an dessen Ende ich mir sage welche Fülle er doch gebracht hat Fülle, auf die ich gewartet habe
— Andrea Schatz
hitzehalluzinationen
ein pferd summt vorbei der laptop gurgelt der fernseher kläfft windböen lallen ein kind klappert die spülmaschine bremst ein auto quengelt der nachbarhund dröhnt die zeit erleidet einen hitz schlag stolpert und schlägt lang hin
— Renate Meier
in den tag hinein blühen
mit argwohn betrachte ich den klatschmohn am straßenrand wie er sich verschwendet wie er mich blendet mit seinem feuerroten gewand meint wohl er könne heute alles geben und wovon will er morgen leben ist das nicht viel zu riskant den tag so arglos zu beginnen nicht zu fragen, was zu gewinnen sein könnte, sondern nur, in wessen hand am nächsten morgen die samen liegen werden?
— Helene Kremer
Monika Petzold hat 3 Sommergedichte eingesandt, die Sie hier finden.
Das Blatt
Kapitel 1 Es rollt sich zart mit einem verschämten Hinweis auf sich selbst. Es hat sich gefiedert, zerglättet, entfaltet... ... streckt seine biegsamen Streben ins Blaue weit über den Horizont. Stützt sich auf zweigendes breites Vertrauen. Grazil und gekonnt deutet es mitten ins Himmelsgesicht, dehnt sich selbst erklärend bis zum Zenit. Entsaftet den Boden, saugt schattend das Licht, zieht milchigen Dunst in sein Wohngebiet. Ein geädertes Netzwerk im Meer von Giganten maschenhaft kommunizierend, denn durch langlinige Kanäle und Ritzen wechseln stumm verfasste Inhalte Besitze. Sie erflüstern ein Hoch auf die Blattkronen in der Sprache des Sommers, in Klimazonen. Kapitel 2 Du tunkst deinen Finger ins Sirupfass. Du langst in die Süße des Jahres. Der pflanzliche Sud aus den triefenden Gründen versickert in hohläugig lugenden Pfründen des kleidsamen Nimmersatt. Die Warmzeit treibt Blüten, oft grell und auch krass verblättern die Farben, vergilbt alles Gras. Zum Gipfel, zum Abgrund, wer findet die Spur? Die menschliche Kunst ist ganz eigner Natur und wendet mit Leichtsinn das Blatt.
— Hanna Bürger
Sondermeldung
Erdbeben im Herzogtum Lauenburg! Ausgelöst durch einen tonnenschweren Findling, der einer Bewohnerin im Herzen des Herzogtums vom Herzen fiel.
— Angelika Asmus, Müssen
Sommer
Sommer Regen Natur Ruhe Erlebnisse Eis Sonne Erholung Garten Nachtigall Lebensqualität Tomate Erdbeere Entspannung Glück Kinderlachen Neugierde Endlos Sommer
— Elisabeth Bartels, Klempau (ohne KI-Unterstützung geschrieben)
