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29. Juni 2026

Sommergedichte von Margitta Heinemann

3 eingesandte Summertime-Gedichte.

Auf dem Meer

Sonne malt den hellen Streifen auf die leicht gekrausten Wellen, meine Augen lass ich schweifen, such nach letzten Uferstellen. Doch wir sind schon weit hinaus, Schluss mit allem Strandgewimmel, große Ruhe füllt mich aus, nur noch Meer und freier Himmel. Auf der blauen Meereswiese schnupp’re ich die frische Brise, schau voraus und auch zurück und empfinde einfach – Glück.

Margitta Heinemann

Sommersonne

Wenn er steigt, der Sonnenstand, freuen sie sich auf den Strand, und dann liegen sie, die Mannen, auf dem Sand, um zu entspannen, zeigen sich der Sommersonne, manchmal „ohne“, welche Wonne! Doch es folgen Höllenqualen, trafen sie zu viele Strahlen, und das Rot, das sie erbeutet, wird dann kräftig abgehäutet. Stöhnend sie die Wunden pflegen: besser das, als täglich Regen!

Margitta Heinemann

Hitze

Oh, wie hass‘ ich diese Hitze, auch wenn ich im Schatten sitze! Lindern kann nicht mal ein Eis, und in Strömen fließt der Schweiß. Ich wünsche mir Gewitter – Ist das nicht bitter?

Margitta Heinemann