STORM – Das Meer – Die Geister – DU!

Der Dichter Theodor Storm (Wolfgang Häntsch) hat sich beim Waldspaziergang im Dunkel verloren, nur der Wind umwispert ihn – das fühlt man mit. (Foto: Antje Berodt)
Die Liebe - wer kennt sie nicht mit all ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Zweifeln? Die Musik des Fiedlers nimmt die Gefühlslage des Dichters auf und spielt mir ihr. (Foto: Antje Berodt)
Der Tod gehört zum Leben – und Trost findet sich erst jenseits tiefer Schatten und Verzweiflung. Starke Gefühle in Gelassenheit festzuhalten und sie zu kommunizieren, ist eine Kunst. (Foto: Antje Berodt)
Ein verzauberter Augenblick im Bühnenspiel, dem man am liebsten mit den Worten eines anderen großen Dichters zurufen möchte: Verweile doch, du bist so schön! (Foto: Antje Berodt)
Der Mensch ist Teil seiner Zeit und Umgebung. In dieser Szene gibt der Chorus dem Dichter Halt und verstärkt im rhythmischen Sprechen seine Gedanken. (Foto: Antje Berodt)
Jeder Dichter kennt dennoch Momente der Einsamkeit. Hier haben sich alle von Storm abgewandt – bis auf den Fiedler (Henning Petersen). Kann er dem Dichter helfen, Antworten zu finden? (Foto: Antje Berodt)

Dat du mien Leevsten bist – Folkrevue

Lorenz Stellmacher (Mitte) teilte seine Freude an der Musik auf vier Instrumenten mit dem Publikum und erfrischte mit seiner witzig-souveränen Moderation. (Foto: Albrecht)
Folkmusiker tauschen ihre Lieder aus. Beim Folkabend traten Liedermacher Klaus Irmscher (li.) und Harfenist Matthias Lage in einen irischen Dialog. (Foto: Albrecht)
Da waren Musik und Atmosphäre stimmig: Auf dem Dachboden von Marina und Heiko Rincks „Schönes-vom-Dorf“-Scheune ließ es sich gut sein und gern mitsummen… (Foto: Albrecht)
Das kongeniale Trio „Saitenbalg“ mit (v. li.) Uwe Thomsen, Lorenz Stellmacher und Jörg-Rüdiger Geschke streifte durch die bewegende Welt der Folkmusik. (Foto: Albrecht)

De Summerwisch: Freude auf der Sommerwiese

Entspannen auf der Summerwisch in Mölln: Groß und klein lauschen der niederdeutschen Sprache, lassen sich vom Gesang der Kinder und ihrer Freude an Platt anstecken. (Foto: Albrecht)
Da muss man einfach zufassen, nachdenken und zusammenhelfen: Die Besucher probieren sich am Wort-Domino mit zusammengesetzten niederdeutschen Begriffen aus. (Foto: Albrecht)
Die Jüngsten wagen sich ans Muschel-Memory mit schnieken Wörtern und lustigen Bildern - gar nicht so leicht, wie auch am 29./30. Juli in Siebeneichen festzustellen sein wird. (Foto: Albrecht)
Eine Sprache mit Witz und ganz neuen Begriffen in Hoch- und Plattdeutsch: Christianne Nölting hat sich zum Beispiel „Apenbifi“ für Banane und „Blickpickel“ für Piercing ausgedacht. (Foto: Albrecht)

Bild – Ereignis – Bild: Karl-Heinz Kock – Informelle Malerei

Kock setzt mit seinen nicht an eine Form gebundenen und in Acryl gemalten Bildern Zeichen. Man sieht förmlich, was auf die Leinwand oder Malplatte musste. Kräftiger Strich, satter Auftrag und durch Sand und Sackleinen produzierte Körnung schaffen ihre eigene Struktur. (Foto: Albrecht)
Karl-Heinz Kock malt ohne Gegenstandsform. Nur was ihn emotional und gedanklich lange und tief genug bewegt, lässt der Maler sich in Arbeitsprozessen entwickeln und transformiert er in seine Bildsprache. Der Ursprung dieses Bildes war eine rot-weiße Plastiktüte am Nordseestrand. (Foto: Albrecht)
Ohne Blau in Dur und Moll geht nichts bei Kock. Charmanter Zufall, dass die Bluse einer Besucherin sich in dieses Farbfeld einfügte. Dem Maler selbst wäre die Musterung für eines seiner Bilder vermutlich viel zu zart gewesen… (Foto: Albrecht)

Container-Hafen der Sinne - Die Eröffnung Kultursommer am Kanal 2017

„Ihr habt mich und viele Menschen heute glücklich gemacht“, rief KulturSommer-Intendant Frank Düwel (winkend) allen Aktiven zu. Diese verdienten sich mit ihren Auftritten und ihrer wochenlangen intensiven Vorbereitung für den „Container-Hafen der Sinne“ allseits enormen Respekt. (ea) (Foto: Antje Berodt)
Die informativ und erkenntnisreich-unterhaltsam bestückten Container zu den Sinnen Sehen, Hören, Riechen und Tasten waren bei der Eröffnung stets umlagert und gern besucht. Sie regten immer wieder zum Dialog über Sinne und Integration an. (ea) (Foto: Antje Berodt)
Das Theaterstück „Der verzauberte Grummelgnom“, dargeboten von der Theatergruppe der Louisenhof gGmbH, bestach nicht nur mit Witz, sondern auch mit sehr poetischen Momenten – wie in dieser berührenden Szene mit der traurigen Prinzessin und dem entzauberten Prinzen. (ea) (Foto: Antje Berodt)
„Augen zu! Und jetzt riech mal: Was ist das?“ Der Geruch von Schaf? Der Duft von Melisse oder Walderde? Im Riech-Container ging’s immer der Nase nach. Unglaublich viele Gerüche konnten erschnuppert, die eigenen Unterscheidungs- und Erinnerungsfähigkeiten getestet werden … (ea) (Foto: Antje Berodt)
Musik machen ist Lebensfreude pur - das unbefangen ausleben zu können, ist eine Gabe. Die gemeinsamen Darbietungen ließen so viel Energie ins Publikum frei, so unbehindert ausleben zu können. (ea) (Foto: Antje Berodt)
1300 Menschen sammelten sich zum abschließenden Rotary-Benefizkonzert mit Musik von Karl Jenkins in der großen Halle der Lauenburger Hitzler-Werft. Das tonnenschwere, aus Schiffsschrott handgeschweißte Kreuz nahm Bezug auf Jenkins‘ Komposition „Stabat mater“ und verlieh der Halle mit hinreißenden Lichteffekten eine bannend sakrale Atmosphäre. (ea) (Foto: Antje Berodt)
Mehr als 150 Akteure ließen Jenkins‘ Weltmusik in die Halle branden. Zwei große Chöre, zahlreiche Instrumentalisten und exzellente Solisten griffen mit ihrer Kunst immer wieder nach dem Innersten der Zuhörer. Sie vermochten zu bewegen und zu erschüttern, zu faszinieren und zu begeistern. Und draußen zog derweil der Himmel seine Wolken aus und verströmte glühendes Abendrot … (ea) (Foto: Antje Berodt)
Alle Musiker waren unter Wolfgang Hochsteins Leitung hoch konzentriert bei der Sache. Streicher, Bläser und Percussion kamen trotz kleiner Besetzung ausgewogen zum Tragen und setzten eigene Akzente. (ea) (Foto: Antje Berodt)

Bus – Kunst – Bus: Per Bus durch Land und Kunst

Draußen Nieselregen, im Bus erstklassige Musik und Dialog anregende Fragen zum Kunstprojekt “Insight”. Akteure und Publikum nähern sich auf dem Weg zu den Buchholzer Ateliers einander an. (ea)
Die Laune im Bus wird immer besser. Die inspirierenden und pfiffigen Fragen auf den ausgehängten Tableaus verführen sowohl zum Nachdenken als auch zum Lachen. (ea)
Im Salemer Uferbüro tippt „Insight“-Künstlerin Anja Franksen alle erhaltenen Antworten von Hand in die Schreibmaschine. Am Abend war daraus eine Installation entstanden. (ea)
Eine erste Ahnung von dem Plattdeutsch-Projekt „Summerwisch“ erhielt man in Salem auch. Worte und Texte waren zu lesen und zu erlauschen. Ein Sprachgenuss in Zelt und Liegestuhl. (ea)
In Klein Zecher zeigte Künstlerin Antje Ladiges-Specht „Den Weg zur Mitte“. In der Stille des Ateliers, fanden die Besucher dort zur Konzentration und Verbindung von Kultur und Natur. (ea)

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