„…vom DU zum WIR …. Zum Müssener Quartett“ - Programmänderung

 

Liebe Gäste!  Das Müssener Quartett war in diesem Jahr für Sie nur am  23.7.2017 zur Vernissage von 14 bis 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule Müssen“ (Von-Wachholtz-Weg in 21516 Müssen) geöffnet.

Dafür konnnten Sie in diesem Jahr neben Günter Urban, Kriemhild Nowozin, Horst Walschus und Corinna Dohrmannmit mit Alexis Heiselich einen fünften Künstler entdecken. Eine Anregende Vernissage beim diesjährigen „Müssener Quintett".


Dat du mien Leevsten bist – Folkrevue in Fitzen

(Foto: Albrecht)

So Schönes vom Dorf

Folk in Fitzen – da kann nichts schief gehen: Handgemachte Musik ganz nah, Lieder von Sehnsucht, Liebe und Freiheit, die Welt unterm Scheunendach. Das KulturSommer-Konzert „Dat du mien Leevsten bist“ versammelte auf Rincks Dachboden – voll besetzt mit Folkfans - acht Musiker aus der Region, die mit fast einem Dutzend Instrumenten, Gesang und Tanz unterschiedlicher Genres erleben ließen, was den Folk in seiner ganzen Vielfalt auszeichnet: Er trifft die Seele und verbindet über alle Grenzen hinweg – von 1001 Nacht bis zur Waterkant der großen und kleinen Meere. Die Magie der Töne und Klänge woben Uwe Thomsen (Geige), Lorenz Stellmacher (Akkordeon, Piano, Nyckelharpa, Dudelsack) und Jörg-Rüdiger Geschke (Fingerstyle-Gitarre), Matthias Lage (Harfe), Klaus Irmscher (Gitarre, Mandola), Peter Fritz Hermann Hansen (Ukulele) sowie Mahmoud Mohamadi-Nik (Setar) und Târâ Schahkarami (Tanz) von der Möllner Willkommensband. Das Publikum wusste es zu genießen und war sich einig: Schöner kann das Dorf kaum werden. Impressionen ders Abends finden Sie in unserer Galerie. (ea)

STORM – Das Meer – Die Geister – DU!

(Foto: Antje Berodt)

Storm im Heute

Mit Musik und als Theater: So hat man den vor 200 Jahren geborenen Dichter Theodor Storm noch nicht gehört, gesehen und erlebt. Frank Düwels moderne und junge Inszenierung „STORM – Das Meer – Die Geister – DU!“ zum Dichterjubiläum in Schleswig-Holstein war auf Gut Segrahn erstmals zu sehen. Das mutige Projekt bricht mit traditionellen Zuschauererwartungen. Stattdessen bringt das vielschichtig angelegte Stück, das Wolfgang Häntsch und fast 30 Akteure auf der Bühne ausbreiten, Bilder, Klänge, Tanz und offengelegte Emotion ins Spiel. „Ich fühl’s, es will sich was verkünden / und kann den Weg nicht zu mir finden“, schrieb der Dichter einst in seinem „Geflüster der Nacht“. Das Geschehen auf der Bühne zeigt, was Storm bewegt haben mag beim Ringen um die richtigen Worte zum Fühlen und Denken. Die Inszenierung ist visuell und auditiv sehr dicht gepackt. Sie lässt jugendliche Dynamik auf Storms zeitlose Texte prallen, junge Spieler im antiken Sprechchor auftreten, reichert die Szenerie mit impulsivem Bratschenspiel und moderner Videographie an, macht zugleich Naturbilder und Theaterschminke in diesem Stück heimisch. Das Stück holt Theodor Storm ins Heute und regt die Auseinandersetzung mit ihm an – eine Verbeugung ganz eigener Art vor einem großen Dichter, dessen Worte noch immer gelten. Eindrücke der Premiere auf Gut Segrahn finden Sie in unserer Galerie.

De Summerwisch: Freude auf der Sommerwiese

Bei De Summerwisch treffen Hoch- und Plattdeutsch aufeinander. (Foto: Eva Albrecht)

Selten erblüht eine alte Sprache so frisch, bunt und inspirierend wie in „De Summerwisch“ (Die Sommerwiese) – ein mit Kindern realisiertes künstlerisches Sprachprojekt von Christianne Nölting aus Gelting. Ihrer Idee zugrunde liegt der Gedanke: Was käme heraus,  wenn das Niederdeutsche sich normal weiterentwickelt hätte und heute Alltagssprache wäre? Na klar: Wir würden op Platt reden und schreiben, singen, spielen und in den neuen Medien kommunizieren. All das lässt sich in dem Sommervergnügen für die ganze Familie entdecken und bezaubert echte Plattsnacker genauso wie Einsteiger. Die Besucher lauschen in Liegestühlen und kleinen Zelten entspannt Geschichten und Gedichten von heute und früher. Sie finden über kleine Spiele und Anregungen den Kontakt zur niederdeutschen Sprache: Memory aus Muscheln, Wort-Domino und Puzzle aus Steinen, Hashtag-Mobiles aus Glas in den Bäumen – alles Strandgut von der Ostsee, das die Plattdeutsch-Schüler von Ingrid Bindzus an der Gemeinschaftsschule Lauenburg beschriftet haben. Die aufgeweckten Kids von Peter Paulsens und Monika Lahanns Plattdeutsch-AG an der evangelischen Schule Gülzow wärmen zum Auftakt mit munterem Gesang, witzigen Sketchen und vigelienschen Rätseln op Platt das Herz. Das macht einfach Freude. Und kaum einer verweigert sich bei so viel jungem Engagement der Bereitschaft, diese Sprache – die wirklich alles kann - selbst einmal auszuprobieren. De Summerwisch in Bildern  finden Sie  in unserer Galerie. (ea)


Bild – Ereignis – Bild

Karl-Heinz Kock – Informelle Malerei

Bis zum 31. Juli können die Werke im Möllner Stadthauptmannshof bestaunt werden. (Foto: Eva Albrecht)

„Spannungsfelder ästhetischer Kämpfe“

Implosion, Balkan, Demontage, Tagebau – das sind nur vier Titel aus Karl-Heinz Kocks kraftvoll-informeller Bildersammlung, die der Kunstmaler aus Itzehoe zum KulturSommer im Möllner Stadthauptmannshof präsentiert. An 48 Beispielen aus seinem aktuellen Wirken können Besucher die „Spannungsfelder ästhetischer Kämpfe“ (Kock) auf den Flächen seiner spannungsgeladenen Bildtafeln noch bis zum 31. Juli 2017 bestaunen. Was sie darstellen? „Es ist nichts darin zu finden, was Sie als Betrachter kennen“, sagt der Maler, „trotzdem kann jede Ihrer Vorstellungen für Sie richtig sein.“ Eindrücke der Ausstellung finden Sie in unserer Galerie. (ea)


Container-Hafen der Sinne - Die Eröffnung Kultursommer am Kanal 2017

Frank Düwel bei der Eröffnung des "Container-Hafens der Sinne". (ab)

Das Eröffnungsfest der Herzen

Die eigene Sinneswahrnehmung und die Freude am Miteinander ohne Vorbehalte – beide im Alltag viel zu oft vernachlässigt – standen im Zentrum der integrativen KulturSommer-Eröffnung in Geesthacht. Im kompakten „Container-Hafen der Sinne“ auf dem Menzer-Werft-Platz begegneten sich rund 200 Menschen, die sich von der sprudelnden Energie und Lebensfreue der Akteure anstecken ließen. Wen interessierten da schon die Nieselregenschauer? Gesang und Klang, pulsierendes Trommeln und Lust am Spiel füllten den Raum zwischen den Sinnes-Containern. Das Publikum streifte mit unübersehbarer Neugier durch die Container, um die eigene Wahrnehmung einmal zu erproben. Hier ein paar Augenblicke aus dem Geschehen in unserer Galerie … (ea)

Per Bus über Land zur Kunst

"FatalFourWay" sorgten mit einem Akustik-Set für Stimmung im Kunst-Bus. (ea)

Dieses Experiment kam richtig gut an: Am 2. Juli konnten Besucher zum ersten Mal per Bus durch Land und Kunst reisen. „Bus – Kunst – Bus“ verband komfortabel eine Reihe von Veranstaltungen in Buchholz, Ratzeburg, Salem und Klein Zecher. Mit Balladen und Rock-Hits bestens umspielt von der jungen Band „FatalFourWay“, wurden die entspannten und gut gelaunten Besucher von einer Sonderbuslinie zu den Ateliers ihrer Wahl und zur Strandlounge „Beach unplugged“ kutschiert. Sehen Sie hier ein paar ausgewählte Reiseeindrücke in der Galerie… (ea)

Offenes Atelier Monika Scheer

Eine Entdeckung, die Sie nicht im Reisebegleiter finden, ist auch in diesem Jahr das offene Atelier von Monika Scheer am 2.Juli von 11 bis 17 Uhr in 23881 Breitenfelde, im Wiedenthal 2. Die Künstlerin Monika Scheer freut sich auf Ihren Besuch!

„Funkelstunde“ am Messestand

Ein verheißungsvoller Liveact, zehn Highlight-Termine zum KulturSommer am Kanal 2017: Noch nie gab es bei der Erstpräsentation der Veranstaltungsreihe auf der Hamburger Reisemesse fürs Publikum so viel so früh.

Hamburg – Mit zehn Terminen warf der KulturSommer (1. bis 31. Juli 2017) auf der größten Reisemesse in Norddeutschland so viele Köder für das Natur-Kultur-Event im Kreis Herzogtum Lauenburg aus wie nie zuvor. Erstklassige Livemusik von vier jungen Musikern aus dem Vorzeige-Projekt „Beat `n` Dance“ setzte beim traditionellen Kreisempfang am Messestand der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) ein weiteres Glanzlicht. „Kultur und Kunst verbinden sich auf vielfältige Weise mit dem Tourismus. Das ist kein Problem, sondern ein großes Glück“, konstatierte KulturSommer-Intendant Frank Düwel. 

Ohne Düwel und die Kreissparkasse als Premiumsponsor sei das kreisweite Festival sowieso „nicht denkbar“, betonte Klaus Schlie als Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Diese veranstaltet die bei Einheimischen und Gäste beliebte vierwöchige Veranstaltungsreihe nun zum zwölften Mal. Erneut mehr als 80 Termine stehen in diesem Jahr unter dem Motto  „In Kunst und Natur … vom Du zum Wir  – Gemeinsam Kunst und Kultur erleben“. Kreispräsident Meinhard Füllner, ein glühender Fan des Kreises und KulturSommers, forderte in seinem Grußwort, das Binnenland zwischen den Meeren solle in der landesweiten Vermarktung eine größere Rolle spielen. „Wir sind noch unter Wert verkauft“, sagte er.

Paradebeispiele für die kulturellen Werte der Region gaben mit ihrem Liveauftritt am Messestand Coralie Hunger (Gesang), Jakob Haarbeck (Gesang, Cajon), Samy Bouamrane (Gesang, Gitarre) und Tim Seifert (Piano) vom Jugendprojekt „Beat `n` Dance“, das mit seiner fulminanten Bühnenshow und jungen Künstlern von Jahr zu Jahr reift und tief beeindruckt. 

Inklusiv: Eröffnung im Hafen
Intendant Frank Düwel riss die ersten Highlights des Jahres kurz an. Er verhieß einen maritimen Auftakt, den die Elbe verbindet: Zur Eröffnung erwartet die Besucher inklusive Kunst beim „Container-Hafen der Sinne“ in Geesthacht und ein großes Konzert am Abend in der Lauenburger Hitzler-Werft unter dem Motto „Sehnsucht nach Weltmusik“. Die junge Musikshow „Beat `n` Dance“ in Schwarzenbek präsentiert diesmal „Eine Nacht am Meer“, das Kanu-Wander-Theater entlang des Schaalseekanals wird mit der „Zauberflöte“ überraschen, der „Klangsee“ mit neuen Kompositionen am Pinnsee bei Mölln. Siebeneichen am Elbe-Lübeck-Kanal  erwartet die Besucher zu Dorffest mit Musik, Malerei und feinem Kunsthandwerk unter dem Motto „Ein Dorf zeigt Seele“.

Verbindend:  Musik im Bus
Neu im Programm sind Busfahrten durch Land und Kunst von Ratzeburg über Buchholz bis Klein-Zecher – ein Shuttle mit Musik von der Strandlounge „Beach Unplugged“  bis zu den Ateliers auf dem Land. In Mölln lädt ein entspannter „Summerwisch“ Familien zu Ausflügen ins Plattdeutsche ein. Erstmals präsentiert der KulturSommer in Mölln auch eine eigene Kunstausstellung mit den Bilderwelten von Karl-Heinz Kock. 

Topevent: Storm zum Jubiläum
Das größte und komplexeste Projekt aber wird „Storm – Das Meer – Die Geister – Du!“ auf Gut Segrahn werden. Es feiert beim KulturSommer Premiere, reicht aber weit darüber hinaus: Es steht als Theaterprojekt im Fokus bei der Internationalen Stormtagung2017  im September in Husum und wird dort sieben Aufführungen erleben. Produziert in Kooperation mit der Theodor-Storm-Gesellschaft Husum,  einer der größten literarischen Vereinigungen Deutschlands, bringt Düwels Inszenierung zu Storms 200. Geburtstag  ein 30-köpfiges Ensemble auf die Bühne. Die Akteure werden in diesem Theaterstück Lyrik und Novellen des Dichters durchwandern, von Meer, Liebe, Schmerz und Geistern künden. Sie werden den Dichter und sein Werk mit Landschaften, Figuren und Geschichten in die Gegenwart holen. Man darf darauf besonders gespannt sein. Das Gesamtprogramm mit allen Terminen, Kartenvorverkauf und Reservierungen gibt es ab Mai.

Eva Albrecht

Für Beat ´n´ Dance im Messe-Einsatz: (v. li.) Samy Bouamrane, Jakob Haarbeck und Tim Seifert. / Foto: ea

12. KulturSommer am Kanal 2017 der Stiftung Herzogtum Lauenburg vom 1.Juli 2017 bis zum 31. Juli 2017 – Wir fangen an!

Wir laden herzlich ein zum Beginn der Planungen für den KulturSommer am Kanal 2017.


In Kunst und Natur ... vom DU zum WIR

 

Gemeinsam Kunst und Kultur erleben

 

Im Betrachten, im Schauen, im Lauschen beginnt die Neugierde für ein Gegenüber, für ein WIR.

 

Mit Kunst und Kultur erreichen uns Gedanken, Gefühle und Ideen aus unterschiedlichen Zeiten und kulturellen Orten, die sich mit unserem Erleben verbinden.

 

Gemeinsam Kunst und Kultur erleben, als Akteure, als Zuschauer in der Verbindung Aller, eröffnet Räume weit über das persönliche Erleben hinaus.

 

Wir sind Neugierig auf Eure Welten, Eure Wege, vom DU zum Wir!


In Planung sind die Eröffnung des KulturSommers am Kanal am 1. Juli 2017 mit einem inklusiven Kunstprojekt in Geesthacht, das Kanu-Wander-Theater – Die Zauberflöte und Beat ´n´ Dance – Eine Nacht am Meer.

Im besonderen rufen wir auf zur Teilnahme am Kanu-Wander-Theater (Premiere am 14.Juli 2017) und zu Beat ´n´ Dance für junge Menschen mit Freude an Musik und Tanz.

 

Wir freuen uns auf Ideen, Anregungen und Überraschungen für den KulturSommer am Kanal 2017 unter:

 

kultursommer@norden-theater.de

 

Der Redaktionsschluss für den Reisebegleiter ist der 24. Februar 2017!

Eine erste Programmauswahl stellen wir im Februar 2017 auf der Reisemesse in Hamburg vor.


Das Gesamtprogramm folgt dann im Mai am neuen Auftaktort und traditionell auch auf dem Hafengeburtstag in Hamburg.


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